ÖSTERREICH in SCHLAGZEILEN
Saisonende und im Prater fliegen die Fetzen: Mittendrin das Schweizerhaus als Tatort und beschuldigter Täter und Evelyn Rillé, eine ehemalige Miss Austria, als vermeintliches Opfer, Anklägerin und Scharfrichterin in einer Person. Am Anfang stehen enttäuschte Erwartungen, eine Flasche Prosecco, die nicht auf der Karte steht, und ein Kellner, der Fehler gemacht hat. Am Ende versammelt sich nun der Wiener Mob um einen medialen Pranger mitten im Prater und urteilt über ein Geschehen, das er nur vom Hörensagen kennt.
Kommunisten kapern Uni-Kundgebung - Großkundgebung der Studenten in Wien, aber zwischen Pappschildern und Trillerpfeifen wehten im Resselpark auffallend viele rote Fahnen mit Hammer und Sichel: Die Revolutionäre Kommunistische Partei (RKP) nutzte die Uni-Kundgebung als Bühne für ihre eigene Agenda.
Wiener U-Bahn ist anders - Wer einmal in Moskau die Untergrund-Bahn genutzt hat, kennt das Gefühl, eine Kathedrale zu betreten, wenn sich die Zugtüren öffnen. In Wien bleibt dieses Erlebnis einigen ausgewählten Prachtbauten oberirdisch vorbehalten. Die U-Bahn selbst ist seit einem halben Jahrhundert schnörkellos, geradlinig – und vor allem: makellos sicher.
Horror-Strafen, wer jetzt mit E-Moped erwischt wird. Seit dem 1. Oktober 2026 sind rund 5.000 E-Mopeds in Wien faktisch tote Investition. Was jahrelang als rechtliche Grauzone zwischen Fahrrad und Moped florierte, ist über Nacht zum zulassungspflichtigen Kraftfahrzeug geworden – mit Strafen bis zu 10.000 Euro für alle, die weiterhin ohne Kennzeichen unterwegs sind. Und selbst der Ausweg ins Ausland bleibt den meisten Besitzern verwehrt.
LIFESTYLE
Saisonende und im Prater fliegen die Fetzen: Mittendrin das Schweizerhaus als Tatort und beschuldigter Täter und Evelyn Rillé, eine ehemalige Miss Austria, als vermeintliches Opfer, Anklägerin und Scharfrichterin in einer Person. Am Anfang stehen enttäuschte Erwartungen, eine Flasche Prosecco, die nicht auf der Karte steht, und ein Kellner, der Fehler gemacht hat. Am Ende versammelt sich nun der Wiener Mob um einen medialen Pranger mitten im Prater und urteilt über ein Geschehen, das er nur vom Hörensagen kennt.
Halloween, 31. Oktober - Glockenschlag 23 Uhr wird traditionell, nach 231 Tagen die Saison abgegongt. Hinter dem Schweizerhaus-Team rund um die Familie Karl Kolarik liegt - wie seit über 100 Jahren - eine intensive Zeit, die von Küche und Service alles verlangt hat, um den mehr als tausend Gästen täglich ein unvergessliches Erlebnis im “Wohnzimmer der Wiener” zu bieten.
Lanzarote hat längst seine Unschuld als unberührtes Biosphären-Reservat verloren. Mittlerweile tummeln sich mehr als drei Millionen Touristen jährlich in nahezu jedem Winkel der kanarischen Vulkaninsel. Für Menschen, die extreme Wandertouren lieben und bereit sind ihre Physis und ihre mentale Stärke auf eine echte Probe zu stellen, für die bietet Lanzarote aber immer noch eine echte Herausforderung: die Traversia Los Ajaches.
Eduard van der Nüll - kaum ein Wiener Baumeister verkörperte den Zwiespalt zwischen schöpferischer Vision und öffentlicher Demütigung so eindringlich wie er. In Favoriten erinnern eine Gasse und ein Mosaik an den Mann, dessen Lebenswerk mit dem dem Bau des Schweizerhaus im Wiener Prater begann und am Strick in der Windmühlgasse endete.
POLITIK
Seifenblasen statt Molotow-Cocktails. 50.000 Menschen demonstrierten friedlich in Wien. Während Bilder brennender Pariser Straßen über die Bildschirme flimmern und aus Italien und Belgien ähnliche Ausschreitungen gemeldet werden, verlief in Wien eine der größten Studentendemonstrationen der letzten Zeit absolut friedlich. Alarmstufe Rot war somit nur Titel, nicht Programm der Demonstration.
Kommunisten kapern Uni-Kundgebung - Großkundgebung der Studenten in Wien, aber zwischen Pappschildern und Trillerpfeifen wehten im Resselpark auffallend viele rote Fahnen mit Hammer und Sichel: Die Revolutionäre Kommunistische Partei (RKP) nutzte die Uni-Kundgebung als Bühne für ihre eigene Agenda.
#Unisretten - Bei der groß angekündigten Massendemonstration war schnell klar: Die Proteste waren irgendwo zwischen Fridays for Future und Christopher Street Day (CSD) zu verorten. Kein Wunder also, dass die Polizei zwar präsent war, sich aber eher für Smart Casual und gegen Kampfmonturen entschieden hatte.
In der Neilreichgasse und entlang der Quellenstraße in Favoriten hat die Stadt Wien Radwege angelegt, die selbst in Amsterdam als Fahrrad-Autobahn durchgehen würden. Das Problem: Es fehlen die Radfahrerinnen und Radfahrer, die diese Dimension rechtfertigen würden.
WANDERLUST
Lanzarote hat längst seine Unschuld als unberührtes Biosphären-Reservat verloren. Mittlerweile tummeln sich mehr als drei Millionen Touristen jährlich in nahezu jedem Winkel der kanarischen Vulkaninsel. Für Menschen, die extreme Wandertouren lieben und bereit sind ihre Physis und ihre mentale Stärke auf eine echte Probe zu stellen, für die bietet Lanzarote aber immer noch eine echte Herausforderung: die Traversia Los Ajaches.
Wiener Riesenrad - Seit 1897 dreht sich am Rand des Praters ein Bauwerk, das längst mehr geworden ist als ein bloßes Fotomotiv. Mit maximal 2,7 Kilometern pro Stunde bietet das Wiener Riesenrad die vielleicht konsequenteste Form der Entschleunigung, die diese Stadt zu bieten hat – und hat sich dabei zu einer Bühne für Dinner, Adrenalin und den perfekten Sonnenuntergang entwickelt.
Oktoberfest Wien heißt Kaiser Wiesn. Während München mit 7,4 Millionen Gästen einen historischen Besucherrekord feiert, bleibt die Wiener Kaiser Wiesn bei rund einem Zwanzigstel dieser Zahl – und verlangt für die Maß inzwischen mehr als das Original an der Isar. Der Mythos von der bierverweigernden Hauptstadt hält der Zahlenlage kaum stand.
Zeitkapsel mit morbidem Charme am Rand von Favoriten. Während der große Wurstelprater längst zur durchgetakteten Touristenattraktion geworden ist, hat sich am Laaer Wald ein kleinerer, stillerer Vergnügungspark über mehr als 140 Jahre nahezu unverändert erhalten. Der Böhmische Prater ist Sanierungsfall und Zeitkapsel zugleich – ein Ort, an dem das Flanieren noch jenen leicht morbiden Charme trägt, den die große Schwester am Riesenrad längst verloren hat.
WIRTSCHAFT
Saisonende und im Prater fliegen die Fetzen: Mittendrin das Schweizerhaus als Tatort und beschuldigter Täter und Evelyn Rillé, eine ehemalige Miss Austria, als vermeintliches Opfer, Anklägerin und Scharfrichterin in einer Person. Am Anfang stehen enttäuschte Erwartungen, eine Flasche Prosecco, die nicht auf der Karte steht, und ein Kellner, der Fehler gemacht hat. Am Ende versammelt sich nun der Wiener Mob um einen medialen Pranger mitten im Prater und urteilt über ein Geschehen, das er nur vom Hörensagen kennt.
Halloween, 31. Oktober - Glockenschlag 23 Uhr wird traditionell, nach 231 Tagen die Saison abgegongt. Hinter dem Schweizerhaus-Team rund um die Familie Karl Kolarik liegt - wie seit über 100 Jahren - eine intensive Zeit, die von Küche und Service alles verlangt hat, um den mehr als tausend Gästen täglich ein unvergessliches Erlebnis im “Wohnzimmer der Wiener” zu bieten.
Seifenblasen statt Molotow-Cocktails. 50.000 Menschen demonstrierten friedlich in Wien. Während Bilder brennender Pariser Straßen über die Bildschirme flimmern und aus Italien und Belgien ähnliche Ausschreitungen gemeldet werden, verlief in Wien eine der größten Studentendemonstrationen der letzten Zeit absolut friedlich. Alarmstufe Rot war somit nur Titel, nicht Programm der Demonstration.
Oktoberfest Wien heißt Kaiser Wiesn. Während München mit 7,4 Millionen Gästen einen historischen Besucherrekord feiert, bleibt die Wiener Kaiser Wiesn bei rund einem Zwanzigstel dieser Zahl – und verlangt für die Maß inzwischen mehr als das Original an der Isar. Der Mythos von der bierverweigernden Hauptstadt hält der Zahlenlage kaum stand.
DONAUINSEL
Die Donauinsel ist eine 21,1 Kilometer lange, künstliche Insel in Wien, die als wichtigstes Naherholungs- und Freizeitparadies der Stadt sowie als Schutz vor Hochwasser dient.
EXKLUSIVE REPORTAGEN
Eine Wiener Amtsposse in drei Akten: Wie aus einer simplen Bitte um einen Schlüssel ein bürokratischer Staatsakt wurde, eine journalistische Intervention Bewegung in die Hofkanzlei brachte und am Ende ausgerechnet zu Halloween die Bürgernähe von den Toten auferstand. Wir wollten zu Allerheiligen eine Reportage über ein vergessenes Stück Wiener Friedhofsgeschichte schreiben: den Gräberhain im Waldmüllerpark, der vom einstigen Matzleinsdorfer Friedhof übriggeblieben ist, nachdem die großen Wiener Friedhöfe vom Zentralfriedhof abgelöst wurden.
„Es lebe der Zentralfriedhof, und alle seine Toten!“ Wenn Wolfgang Ambros’ raue Stimme diese Zeilen anstimmt, besingt er nicht bloß eine Wiener Institution – er legt das Fundament für ein nationales Lebensgefühl. Es ist die Hymne auf eine morbide Faszination, die im Herzen Österreichs längst Kultstatus genießt. Nirgendwo sonst auf der Welt verschmelzen Melancholie, Humor und die nackte Endlichkeit so elegant wie in Wien.
Am Nationalfeiertag feiert Österreich seine Neutralität. Der legendäre Spruch „Mögen andere Kriege führen, du, glückliches Österreich, heirate (Bella gerant alii, tu felix Austria nube!)“ stammt aus der Habsburgerzeit und galt als Ausdruck einer Politik, die Konflikte durch Heirat statt durch Waffen löste. Heute erfährt dieser Gründungsmythos eine zynische Aktualisierung. Die Waffen aus den Alpen verdeutlichen die neue Interpretation der alten Maxime: “Mögen andere Kriege führen; du, glückliches Österreich, liefere die Waffen dazu und halte dich ansonsten raus.”
Am Nationalfeiertag herrschte Kaiserwetter über dem Wiener Heldenplatz. Die Organisatoren sprachen von Hunderttausenden Besuchern, die gekommen waren, um zu sehen, wo Österreich militärisch steht. Die Menschenmenge ließ sich begeistern und belustigen von den Jets, von der Technik, von der Möglichkeit, selbst Hand an Waffen zu legen. Doch die Hochglanz-Darbietung hatte auch ihre Schattenseite.
Per Trittbrett zur Revolution: Kommunisten kapern in Wien die Uni-Demo für ihre eigene Agenda
Kommunisten kapern Uni-Kundgebung - Großkundgebung der Studenten in Wien, aber zwischen Pappschildern und Trillerpfeifen wehten im Resselpark auffallend viele rote Fahnen mit Hammer und Sichel: Die Revolutionäre Kommunistische Partei (RKP) nutzte die Uni-Kundgebung als Bühne für ihre eigene Agenda.
Wiener Studenten nicht auf Krawall gebürstet: Tausende demonstrierten friedlich
#Unisretten - Bei der groß angekündigten Massendemonstration war schnell klar: Die Proteste waren irgendwo zwischen Fridays for Future und Christopher Street Day (CSD) zu verorten. Kein Wunder also, dass die Polizei zwar präsent war, sich aber eher für Smart Casual und gegen Kampfmonturen entschieden hatte.
SOLUNA CLUBBING x WEINGUT LEITGEB
Das Weingut Leitgeb in Trautmannsdorf bricht mit verstaubten Klischees und bringt die junge Generation auf eine völlig neue, innovative Art wieder zum Wein.
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